PM Nr. 54 – 31. Mai 2010 „Rückblick: Pfingstzeltlager 2010 in Katzweiler“

Katzweiler – Die Jugendfeuerwehren Otterbach und Otterberg richteten zusammen das diesjährige Pfingstzeltlager für neun Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Kaiserslautern aus. Auch die Jugend des Technischen Hilfswerks (THW) Ortsverband Kaiserslautern war dabei. 153 Jugendliche und 47 Betreuer verbrachten von Freitag, 21. Mai, bis Pfingstmontag, 24. Mai vier gemeinsame Tage und campierten auf dem Sportplatz in Katzweiler.

Am ersten Tag gab es nach Ankunft und Beziehen der Zelte ein Kennenlernen am Lagerfeuer. Am nächsten Tag nahmen die Jugendlichen an einer mehrstündigen Wanderrallye teil. Abends gab es einen kleinen Festakt für die beiden Geburtstagskinder: Die Jugendgruppe aus Otterbach wird in diesem Jahr 25; die Nachwuchsgruppe aus Otterberg besteht seit 20 Jahren. Daher richteten die beiden Organisationen das Zeltlager gemeinsam aus.

Am dritten Tag wurden vormittags eine Regatta (Bootsrennen) und nachmittags eine sogenannte Lagerkerwe durchgeführt. Die Siegerehrung wurde abends durchgeführt. Am letzten Tag reisten die Teilnehmer nach einem Brunch und dem Zeltabbau gegen Mittag ab.

Das Zeltlager unterstützten finanziell die Verbandsgemeinden Otterbach und Otterberg, der Landkreis Kaiserslautern, der Kreisfeuerwehrverband Kaiserslautern e.V. und der Feuerwehr-Förderverein Otterberg. Helfer kamen überwiegend aus den Feuerwehren der Verbandsgemeinden Otterbach und Otterberg. Beispielsweise verpflegten sie die Jugendlichen oder waren Streckenposten während der Wanderrallye.

Wanderrallye

Samstagvormittags starteten nacheinander 16 Gruppen zu einer mehrstündigen Wanderrallye. Auf der 6,2 Kilometer langen Rundstrecke gab es neun Stationen, an denen unterschiedliche Aufgaben gelöst und anschließend bewertet wurden. Beispielsweise mussten die Jugendlichen an der ersten Station unterschiedliche Löschgeräte und -armaturen erkennen und kurz erklären. Auf der gesamten Strecke waren Buchstaben versteckt, die zusammen das Wort „Strahlrohr“ ergaben. Die ersten drei Plätze belegten die Gruppen Enkenbach-Alsenborn, Ramstein-Miesenbach II und Sulzbachtal.

Kleiner Festakt

Während dem „Kleinen Festakt“ standen die beiden Geburtstagskinder aus Otterbach und Otterberg im Mittelpunkt. Nach der Begrüßung durch die beiden Jugendwarte Peter Szombach, Otterbach, und Achim Zschunke, Otterberg, sprach die Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt. Sie überbrachte die Glückwünsche des Landkreises. Anschließend stand Harald Westrich, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Otterbach am Rednerpult. Er gratulierte den beiden Jubilaren und freute sich über die gute Zusammenarbeit während des Zeltlagers. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Otterberg, Martin Müller, blickte während seiner Rede auf die Anfänge der Jugendfeuerwehr Otterberg zurück. Er war damals Wehrführer und unterstützte den Aufbau der Nachwuchsgruppe. Zum Schluss sprach Pfarrer Paul Weißmann aus Otterbach einige Grußworte.

Anschließend wurden die Teilnehmer der Wanderrallye geehrt. Vertreter der einzelnen Gruppen nahmen jeweils eine Urkunde in Empfang. Pokale gab es zudem für die ersten sieben Plätze.

Für beide Bürgermeister gab es auch Geschenke. Die Jugendfeuerwehren überreichten den Verwaltungschefs jeweils einen „Ottertaler“. Diese Währung war Zahlungsmittel während der Lagerkerwe.

Regatta

Die Regatta wurde auf dem Landschaftsweiher bei Katzweiler durchgeführt. Die Veranstalter stellten jeder Gruppe zwei Paletten, mehrere blaue Müllsäcke und eine Rolle Kordel zur Verfügung. Daraus bauten die einzelnen Gruppen ein eigenes Boot. An einem über dem Weiher gespannten Seil zogen sich die Teilnehmer unter Zeit vom Ufer zu einer Insel und zurück.

Lagerkerwe

Während der sogenannten Lagerkerwe stellten die einzelnen Gruppen – wie im normalen Leben – unterschiedliche Dienstleistungen gegen Entgelt zur Verfügung. Beispielsweise verkaufte die Jugendfeuerwehr Ramstein-Miesenbach Zuckerwatte. Die Jugendfeuerwehr Rodenbach bot Bogenschießen an ihrem Stand an. Währung war der „Ottertaler“.

Nach der Lagerkerwe gab es eine Versteigerung, bei der die einzelnen Gruppen ihre Einnahmen gegen unterschiedliche Spiele und Gutscheine einlösten. Ein Tischfußball war das Spiel mit dem höchsten Mindestgebot von 200 Ottertalern.

Weitere Bilder, Informationen und Videos

Weitere Bilder und Informationen sowie zwei Videos stehen auf der Internetseite www.feuerwehr-otterberg.de zur Verfügung.

Bürgermeister der Verbandsgemeinde Otterbach, Harald Westrich (links), und sein Amtskollege Martin Müller aus Otterberg halten den "Ottertaler" in den Händen. Bild: Feuerwehr Otterbach