PM Nr. 53 – 30. Mai 2011 „Nachbarschaftshilfe: Großbrand in Industriebetrieb“

Enkenbach-Alsenborn – Zur nachbarschaftlichen Löschhilfe rückte die Feuerwehr Otterberg am Freitag, 27. Mai, kurz nach 21 Uhr mit den ersten Einsatzfahrzeugen nach Enkenbach-Alsenborn aus. In der Rosenhofstraße brannte ein Industriegebäude. Zunächst fuhren das TLF 16/45 und der Einsatzleitwagen die Einsatzstelle an. Während dem weiteren Einsatzverlauf wurden unter anderem das TLF 16/25, die Drehleiter und Personal nachgefordert. Die Feuerwehr Heiligenmoschel wurde ebenfalls alarmiert und stand an der Einsatzstelle in Bereitschaft.

Werfereinsatz von der Drehleiter aus. Bild: Feuerwehr Otterberg
Werfereinsatz von der Drehleiter aus. Bild: Feuerwehr Otterberg

Ein doppelstöckiger Gebäudekomplex stand auf einer Länge von rund 100 Metern in Flammen. Eine riesige Rauchsäule, die kilometerweit zu sehen war, stand anfangs über der Brandstelle. Vorsorglich wurden Anwohner mittels Rundfunkdurchsagen aufgefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten. Jedoch stellten Feuerwehrkräfte keine messbaren Schadstoffe in der Luft fest.

Der Einsatzleitwagen, das TLF 16/25 und die Drehleiter waren in einem Einsatzabschnitt an der Gebäudevorderseite eingesetzt. Mit einem massiven Werfereinsatz von der Rosenhofstraße aus verhinderten die Wehrleute ein Übergreifen auf ein angebautes Gebäude. Insgesamt waren in diesem Einsatzabschnitt drei Trupps unter Atemschutz im Außenangriff eingesetzt.

Das TLF 16/45 war auf der Gebäuderückseite eingesetzt. Es versorgte die Drehleiter der Feuerwehr Kaiserslautern mit Löschwasser. Zudem ging ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude zur Brandbekämpfung vor. Ebenfalls zur Brandbekämpfung wurde ein Schaumangriff von diesem Fahrzeug aus vorgenommen.

Gegen 2 Uhr, nach einem rund fünfstündigen Einsatz, rückten die letzten Fahrzeuge in Otterberg ein.

Aus dem Landkreis Kaiserslautern waren mehrere Feuerwehren sowie Einheiten des Katastrophenschutzes vor Ort. Ebenfalls im Einsatz waren Wehren aus der Stadt Kaiserslautern, aus dem Donnersbergkreis und der us-amerikanischen Streitkräfte. Laut einer Pressemitteilung der Polizei entstand ein Schaden von rund vier Millionen Euro.