PM Nr. 26 – 22. Juli 2013 „Stromabschaltung und zeitgleich Brandeinsatz“

Symbolbild Steckdose

Otterberg / Schallodenbach – Die mehrstündige Stromabschaltung am Sonntag, 21. Juli, ist in Otterberg aus Sicht der Feuerwehr gut verlaufen. Aufgrund eines Brandeinsatzes in Schallodenbach erfolgten jedoch kurzfristig einige Umplanungen. Wehrleute hatten das Feuerwehrhaus besetzt, damit Hilfesuchende eine Anlaufstelle haben. Die Stromabschaltung war nötig, damit der örtliche Energieversorger dringende Wartungsarbeiten an einer Übergabestation durchführen konnte.

Die Wehrleute hatten am Feuerwehrhaus und an der Relaisstation auf dem Schloßberg Stromerzeuger aufgestellt, damit die einsatzrelevante Infrastruktur mit Strom versorgt wurde. Zudem wurden Lichtquellen in der Unterkunft aufgestellt, weil die Notbeleuchtungen nur in einer geringen Stärke Licht abgeben. Die Zusammenarbeit mit allen beteiligten Unternehmen und Behörden funktionierte problemlos.

Nach etwa zwei Stunden, ursprünglich hatte der Energieversorger die doppelte Zeit angesetzt, waren die Wartungsarbeiten beendet. Der Versorger schaltete den Strom in Otterberg wieder ein. Um vier Uhr, eine Stunde nach der Wiedereinschaltung, wurde die Bereitschaft im Feuerwehrhaus aufgelöst.

Zehn Minuten vor der Abschaltung kommt Alarm

Die Vorbereitungen waren fast abgeschlossen als gegen 0:50 Uhr die Integrierte Leitstelle Kaiserslautern wegen eines Brandes Alarm für die Einheiten Niederkirchen, Otterberg und Schallodenbach auslöste. In Schallodenbach brannte in der Kleinen Gasse ein Gartenhaus. 20 Einsatzkräfte verhinderten mit einer sogenannten Riegelstellung einen Übergriff auf das angrenzende Wohnhaus und löschten den Brand mit drei Rohren.

Die Polizei war mit einer Streife vor Ort und nahm die Ermittlungen auf. Bürgermeister Martin Müller informierte sich an der Einsatzstelle über die getroffenen Maßnahmen.

Aquarium überschwemmt Wohnung

Ein vermutlich defektes Aquarium hatte eine Wohnung in der Hauptstraße überschwemmt. Die Feuerwehr rückte nach der Erkundung wieder ab, weil eine Beseitigung mit den Einsatzgeräten aufgrund der geringen Wasserhöhe nicht möglich war. Ob die Überschwemmung mit der Stromabschaltung zusammenhängt ist nicht bekannt.

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