31. März 2015 – Beseitigung Unwetter-Folgen, Verbandsgemeinde-Bereich [Abschlussbericht]

31. März 2015 - Beseitigung Unwetter-Folgen, Verbandsgemeinde-Bereich

Abschlussbericht (1. April, 20:00 Uhr)

Gestern rückte die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg zu insgesamt fünf sturmbedingten Einsätzen aus. Soweit bekannt gab es keine Personenschäden. Bilanz aus Sicht der Feuerwehr: Eine umgestürzte Mauer in Otterbach, ein vermutlich durch den Sturm beschädigtes Dach in Niederkirchen und drei durch umgestürzte Bäume blockierte Straßen.

Bild: Die Feuerwehr beseitigt einen Baum, der zwischen Ober- und Untersulzbach die Straße blockiert hatte.

Bericht DFV: Orkan „Niklas“ – Mehrere zehntausend Einsätze

Zugbahn „Niklas“

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat einen aktuellen Satellitenfilm zu Niklas erstellt, der die Zugbahn des Sturms in den vergangenen beiden Tagen anschaulich darstellt:

1. Update (19:30 Uhr)

Bisher zählte die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg fünf sturmbedingte Einsätze.

Der letzte Einsatzort: Niederkirchen, Talstraße. Offenbar hatten sich Ziegeln aufgrund des Sturms gelöst. Eine Ziegel war vom Dach gestürzt. Die Feuerwehr erkundete mit Hilfe der Drehleiter das Dach. Es stellte sich heraus, dass rund 20 Firstziegeln lose waren. Die Reparatur des Daches wird ein Dachdecker durchführen. Der Bauhof sperrte den Gehweg ab, weil weitere Ziegeln abstürzen können. Die Talstraße war während des Feuerwehreinsatzes zeitweise voll gesperrt.

Strömungsfilm und aktuelle Wetterinformationen

Den Verlauf von Orkantief Niklas zeigt ein Strömungsfilm des Deutschen Wetterdienstes:

Aktuelle Informationen des DWD zur Unwetterlage: www.dwd.de/warnungen

31. März 2015 - Beseitigung Unwetter-Folgen, Verbandsgemeinde-Bereich

31. März 2015 - Beseitigung Unwetter-Folgen, Verbandsgemeinde-Bereich

Erstmeldung (12:45 Uhr)

Die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg war aufgrund des Sturmtiefs Niklas bereits mehrmals im Einsatz. Einzelne Bäume oder Äste blockierten Straßen. Darunter die K22 zwischen Ober- und Untersulzbach, Otterberg Heiligenmoschler Berg (nähe Verkehrsübungsplatz) und die K33 zwischen Schneckenhausen und Horterhof (Bilder).

In Otterbach, Konrad-Adenauer-Straße, stürzte an einem Wohngebäude eine Mauer um. Die Feuerwehr stützte die Mauer ab und sperrte den vorbeiführenden Gehweg. Laut beigefügter Pressemeldung der Polizei stürzte die Mauer wahrscheinlich aufgrund der starken Niederschläge um.

Es soll während des heutigen Tages stürmig bleiben. Diese Seite wird bei Bedarf aktualisiert.

31.03.2015, 11:17 – Polizeipräsidium Westpfalz
Westpfalz, Sturmtief „Niklas“ hinterlässt Spuren

Das Sturmtief „Niklas“ hat am Dienstag die Westpfalz erreicht und im Laufe des Morgens und Vormittags im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Westpfalz etliche Sachschäden und Behinderungen verursacht – insbesondere durch umgestürzte Bäume. Menschen kamen zum Glück nicht zu Schaden.
Bereits um 6 Uhr sorgte ein umgestürzter Baum im Stadtgebiet von Pirmasens in der Winzler Straße für Behinderungen. Weitere umgestürzte Bäume wurden in Pirmasens auf der Kreisstraße 4 zwischen PS-Erlenbrunn und Kettrichhof, in der Zeppelinstraße und im Landkreis Südwestpfalz auf der Landesstraße 482 im Bereich Eichelsbacher Mühle gemeldet. In der Blockbergstraße in Pirmasens bewegte der heftige Wind einen Anhänger fort, der gegen einen Pkw stieß. Zu mehreren umgestürzten Bäumen ist es in den Höhenlagen des Pfälzer Waldes im Bereich der Polizei Waldfischbach-Burgalben und im Raum Zweibrücken in Oberauerbach und zwischen Walshausen und Kleinsteinhausen gekommen. Keine Sturmschäden waren im Bereich Dahn zu verzeichnen.
Im Raum Kaiserslautern mussten auf der Bundesstraße 48 bei Enkenbach umgeknickte Verkehrszeichen und auf der Landesstraße 393 bei Sembach ein umgedrückter Baum weggeräumt werden. Umgestürzte Bäume sorgten zudem auf der Bundesstraße 270 am Gelterswoog sowie in der Mannheimer Straße und Leipziger Straße im Lauterer Stadtgebiet für Behinderungen. Im Stadtgebiet von Kaiserslautern kam es gegen 10.15 Uhr zu einem großflächigen Stromausfall infolge des Sturmes. Betroffen war insbesondere westliche Teile der Stadt.
Einen umgeknickten Strommast bei Martinshöhe und abgebrochene Äste auf der Fahrbahn zwischen Wallhalben und Mittelbrunn hat die Polizei Landstuhl gemeldet. Daneben wurde ein Trampolin auf das Gleisbett des Bahnhofes in Miesenbach geweht. Auf einem Parkplatz in Landstuhl riss der starke Wind eine Fahrzeugtür auf, die gegen einen anderen Wagen stieß und Sachschaden verursachte. Ein Rollcontainer wurde durch den Sturm auf einem Parkplatz in Miesau gegen einen Pkw gestoßen. Eine Gefahrenstelle ergab sich in Lambsborn, wo in Richtung Bechhofen ein Baum in die Fahrbahn ragte.
In der Konrad-Adenauer-Straße in Otterbach stürzte am Vormittag eine Mauer um – wahrscheinlich durch die starken Niederschläge verursacht.
Die Autobahnpolizei hat auf der A62 im Bereich Anschlussstelle Hütschenhausen einen Unfall aufgenommen, bei dem der Verursacher nässebedingt ins Schleudern geraten war – der Sachschaden beläuft sich auf rund 4.500 Euro.
Insgesamt vier Bäume sind auch in den Bereichen der Polizeiinspektionen Kusel und Lauterecken umgestürzt – auch hier wurde niemand verletzt. Auf der Landesstraße 350 zwischen Brücken und Ohmbach, auf der Landesstraße 362 zwischen Haschbach und Kusel sowie auf der Kreisstraße 39 zwischen Lauterecken und Cronenberg und auf der Kreisstraße 67 zwischen Schweinschied und Hundsbach. Auf der Landesstraße 176 zwischen Thallichtenberg und Baumholder wurde eine Baustellenabsperrung umgeweht.
Quelle: Polizei Rheinland-Pfalz

Der Deutsche Feuerwehrverband veröffentlichte auf seiner Facebook-Seite folgende Vorsichtsregeln:

Orkanartige Böen, Dauerregen und Schneefall: Die Feuerwehren sind in ganz Deutschland im Einsatz. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) appelliert an die Bevölkerung, besonders folgende Vorsichtsregeln zu beachten:

  • Verlassen Sie während des Unwetters das Haus möglichst nicht.
  • Meiden Sie Wälder und Alleen – nicht nur während, sondern auch nach dem Orkan. Instabile Bäume und herab fallende Äste gefährden Sie auch in den Stunden danach.
  • Stellen Sie Fahrzeuge vorausschauend und sicher ab.
  • Schützen Sie Keller und Niedergänge rechtzeitig vor eindringendem Wasser, wenn Überflutungsgefahr besteht.
  • Achten Sie darauf, dass Rückschlagventile im Keller funktionsfähig sind.

Allgemein gilt: Melden Sie Gefahrenstellen und Schäden, bei denen Sie Hilfe brauchen, unter der Notrufnummer 112. Bitte melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach dem Ende des Unwetterschubes. /sda