Alarmübung: Personensuche und -rettung im Wald

Alarmübung: Personensuche und -rettung im Wald

Am 21. April, kurz nach 18 Uhr, alarmierte die Integrierte Leitstelle Kaiserslautern die Feuerwehren Frankelbach, Olsbrücken und Otterbach zu einer Personensuche im Wald. Zu Beginn der Alarmübung war nur bekannt, dass ein Mann seit 16 Uhr vermisst wird. Er war mit seinem Pickup im Wald bei Frankelbach unterwegs, um Bäume zu markieren.

Nach etwa 30 Minuten entdeckten die Wehrleute das Fahrzeug auf einem Waldweg. Daher konzentrierte sich die weitere Suche auf diesen Bereich. Rund 150 Meter von dem Weg entfernt fand ein Suchtrupp den Mann. Er war in einen zugewachsenen Bachlauf getreten, war an einem Bein verletzt, schrie vor Schmerzen und konnte nicht mehr laufen. Die Wehrleute betreuten den Verletzten und lagerten ihn in eine sogenannte Schliefkorbtrage um.

Die Einsatzkräfte trugen ihn anschließend durch ein teils zugewuchertes Waldgebiet zum befestigen Weg zurück. Rund eineinhalb Stunden nach Beginn der Übung lag der Verletzte, dargestellt durch einen Mitarbeiter des Forstamts, in einem bereitstehenden Rettungswagen (RTW).

Am Feuerwehrhaus Frankelbach, das während der Übung als Bereitstellungsraum diente, wurde die abschließende Manöverkritik gehalten. Forstamtsleiter Markus Gatti und Wehrleiter Matthias Apfelbeck bedankten sich bei allen Mitwirkenden.

Die Alarmübung wurde in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Otterberg vorbereitet und durchgeführt.

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