
Ohne Fahrer fanden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Otterbach am Sonntagmorgen einen Pkw vor, der im Bereich des Ortseingangs offensichtlich von der Kreisstraße 40 abgekommen war und in einer Waldböschung stand. Ein Passant hatte den Insassen geweckt, der danach spurlos verschwunden war.
Die Helfer suchten den Fahrer. Nach rund eineinhalb Stunden wurde die Suche, in Absprache mit der Polizei, eingestellt.
An der Unfallstelle klemmten die Einsatzkräfte die Batterie ab und unterstützten den Abschleppdienst bei der Fahrzeugbergung. Dazu ließen sie den Pkw mit der Seilwinde des Rüstwagens auf den Zufahrtsweg zum Friedhof ab, der unterhalb der Waldböschung verläuft.
Der Rettungsdienst und ein Notarzt waren ebenfalls vor Ort. Anfangs waren auch Feuerwehreinheiten aus Kaiserslautern ausgerückt, die jedoch aufgrund der Lage vor Ort nicht mehr benötigt wurden.
Die Feuerwehr Otterbach war rund zwei Stunden lang im Einsatz.

Unfall gebaut – zu Fuß geflüchtet
Otterbach (Kreis Kaiserslautern) (ots) – Ein Autofahrer hat am Sonntagmorgen zwischen Kaiserslautern und Otterbach einen Unfall gebaut und ist anschließend zu Fuß geflüchtet. Die Polizei machte den mutmaßlichen Unfallfahrer im Landkreis ausfindig.
Der Autofahrer hatte auf seinem Weg durch die Morlauterer Straße in Richtung Otterbach die Kontrolle über seinen Pkw verloren, war von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich überschlagen. Der Wagen blieb schließlich an einem Abhang stehen.
Als ein Zeuge den Fahrer ansprach, machte dieser sich aus dem Staub. Sein völlig beschädigtes Auto ließ er einfach zurück.
An der Adresse der Fahrzeughalterin trafen Polizeibeamte später den 22-jährigen Sohn des Hauses an. Der junge Mann stand unter Alkoholeinfluss und wurde zur Entnahme einer Blutprobe zur nächsten Dienststelle gebracht. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Das Unfallauto wurde unterdessen von einem Abschleppunternehmen in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Otterbach geborgen und abgeschleppt und von der Polizei vorläufig sichergestellt. Der Führerschein des 22-Jährigen wurde beschlagnahmt.
Quelle: Polizei Rheinland-Pfalz (presseportal.de), Meldung vom 19. November 2018
