WarnWetter-App 2.0: Surfen auf dem Wetter-Zeitstrahl

Deutscher Wetterdienst erleichtert Bedienung der WarnWetter-App

Deutscher Wetterdienst DWD
Logo des Deutschen Wetterdienstes (DWD)
Im unteren Bereich der Abbildung ist die neue Navigationsmöglichkeit mit einem ‚Zeitstrahl‘ erkennbar. Die WarnWetter-App 2.0 ermöglicht in einem Bildschirm und ohne Umschalten für das ausgewählte Gebiet oder den ausgewählten Ort alle Zeitphasen (24-Stunden-Blick in die Vergangenheit, aktuelles Wetter, 24-Stunden-Vorhersage, Trend bis sieben Tage) des Wetters zu betrachten – jeweils für mehrere gleichzeitig darstellbare Größen wie zum Beispiel Wind oder Temperatur.
Im unteren Bereich der Abbildung ist die neue Navigationsmöglichkeit mit einem ‚Zeitstrahl‘ erkennbar. Die WarnWetter-App 2.0 ermöglicht in einem Bildschirm und ohne Umschalten für das ausgewählte Gebiet oder den ausgewählten Ort alle Zeitphasen (24-Stunden-Blick in die Vergangenheit, aktuelles Wetter, 24-Stunden-Vorhersage, Trend bis sieben Tage) des Wetters zu betrachten – jeweils für mehrere gleichzeitig darstellbare Größen wie zum Beispiel Wind oder Temperatur.

Offenbach – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die kostenpflichtige Vollversion seiner WarnWetter-App grundlegend überarbeitet. Wichtigste Neuerung der Version 2.0. ist ein ‚Zeitstrahl‘. Er ermöglicht den Nutzern, in einem Bildschirm und ohne Umschalten alle Zeitphasen des Wetters zu betrachten – vom 24-Stunden-Blick in die Vergangenheit über das aktuelle Wetter bis zur 24-Stunden-Vorhersage und dem Wettertrend für die kommenden sieben Tage. Die WarnWetter-App 2.0 bietet außerdem an, das Wettergeschehen und damit auch Wettergefahren durch das gleichzeitige Anzeigen mehrerer meteorologischer Größen wie zum Beispiel bei Gewittern von Niederschlag, Blitzen und Windrichtung besser verstehen und bewerten zu können. Hans-Joachim Koppert, Vorstandsmitglied und Leiter Wettervorhersage des DWD: „Die WarnWetter-App soll der Bevölkerung helfen, sich frühzeitig auf Wettergefahren vorzubereiten. Sie muss deshalb intuitiv verständlich sein und durch einfache Bedienung überzeugen. Der neue Wetter-Zeitstrahl ist dafür ein gelungenes Beispiel: Mit wenigen Fingerbewegungen kann man durch bis zu neun Tage Wetterveränderung surfen.“

Die bisherigen Nutzer der einmalig 1,99 Euro kostenden Vollversion der Warn-Wetter-App werden in den kommenden Tagen automatisch über das verfügbare Update informiert. Die kostenlose, ausschließlich auf explizite Warnungen vor Wettergefahren konzentrierte Version der App wurde mit einem neuen Warn-monitor ausgestattet. Er zeigt die Entwicklung von Wettergefahren in den kommenden Stunden an. Koppert: „Wir konnten inzwischen mehr als fünf Millionen Bürgerinnen und Bürger überzeugen, sich mit einer der beiden Versionen der WarnWetter-App über Wettergefahren zu informieren. Das ist ein klarer Auftrag an den nationalen Wetterdienst, dieses Angebot weiter zu verbessern und auszubauen.“ Beide Versionen der App sind unter „WarnWetter“ in den Stores von Google und Apple und im Windows Store unter „DWD WarnWetter“ abrufbar. Aus technischen Gründen wird für Windows weiterhin nur die bekannte Version angeboten.

Die Hauptfunktionen der Vollversion der WarnWetter-App des DWD

  • Amtliche Warnungen zur Warnsituation, Infos zur Warnlageentwicklung
  • Individuell konfigurierbare Warnelemente und Warnstufen
  • Zuschaltbare Alarmierungsfunktion bei Änderung der Warnlage vor Ort
  • Frühe Alarmierung durch ‚Vorabinformation Unwetter‘ als Push-Nachricht
  • Widget auf Startbildschirm für individuell ausgewählte Orte/Warnungen
  • Unwettervideos aus dem DWD-TV-Studio bei größeren Unwetterlagen
  • ‚Zeitstrahl‘ für den Wetterverlauf über insgesamt neun Tage
  • Möglichkeit der parallelen Einblendung mehrerer Wetterphänomene
  • Aktuelle Wetterradarbilder mit Anzeige der georteten Blitze
  • Aktueller Warnmonitor für Gewitter, Glatteis, Starkregen und Schneefall
  • Integrierte Hitzewarnungen und Angaben zur lokalen Wärmebelastung
  • UV-Warnungen in Ortsansicht und als flächige Karte
  • Hochwasserwarnungen und Hochwasserlage in den Bundesländern
  • Sturmflutwarnungen, Wasserstandvorhersagen für die deutsche Küste
  • Einschätzung der Lawinengefahr für Stationen der Bayerischen Alpen
  • Teilen von Warninformationen in Social Media
  • Weitere Wetterinformationen zur Personalisierung des Unwetterrisikos

Quelle: DWD-Pressemitteilung vom 26. November 2018

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