
Eine Ackerfläche von über fünf Hektar brannte mittags auf dem Gebiet der Ortsgemeinde Rodenbach. Zeitweise setzten die Helfer aus der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg vier Strahlrohre ein, um eine Brandausbreitung zu verhindern und den eigentlichen Flächenbrand zu löschen. Der Wind fachte die Flammen zusätzlich an.
„Die extreme Trockenheit und die stark drehende Winde, erschwerten die Löscharbeiten erheblich. Mehrfach mussten Einheiten taktisch umgesetzt werden, um nicht selbst vom Feuer eingeschlossen zu werden“, so der stellvertretende Wehrleiter Hendrik Braun.

Die Feuerwehr Otterbach und das Tanklöschfahrzeug aus Otterberg waren rund vier Stunden lang im Einsatz. Später wurde das Tanklöschfahrzeug aus Mehlbach nachalarmiert. Anfangs war die genaue Örtlichkeit nicht bekannt, daher fuhren die Fahrzeuge aus der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg über den Kühbörncheshof an. Der Hof bei Katzweiler grenzt an die eigentliche Einsatzstelle an. Weiter waren unter anderem Kräfte und Fahrzeuge aus der Verbandsgemeinde Weilerbach, Bruchmühlbach-Miesau, Kaiserslautern, Landstuhl und Ramstein-Miesenbach vor Ort.

Im sogenannten Pendelverkehr wurde das Löschwasser zur Brandstelle transportiert. Mehrere Landwirte unterstützten mit Traktoren, Eggen und Wasserfässern die Löscharbeiten. Der Rettungsdienst betreute drei Feuerwehrangehörige, die aufgrund der Hitze erschöpft waren.
Insgesamt waren rund 30 Kräfte der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg im Einsatz.

Flächenbrand
Rodenbach (ots) – Vermutlich auf Grund von Funkenflug während der Mäharbeiten geriet am Freitag zur Mittagszeit eine Ackerfläche von etwa sieben Hektar zwischen Kühbörncheshof und Rodenbach in Brand. Nur durch den koordinierten Einsatz sämtlicher Feuerwehren aus der näheren Umgebung, welche sich mit rund 100 Feuerwehrfrauen und -männern im Einsatz befanden, konnte ein Übergreifen des Feuers auf ein nahegelegenes Waldgebiet verhindert werden. Zu Verkehrsbeeinträchtigungen und/oder einer Gefahr für die Bevölkerung kam es durch den Brand nicht.
Quelle: Polizei Rheinland-Pfalz (presseportal.de), Meldung vom 7. Juli 2019