13. Update 26. März 2020 um 17:40 Uhr [Schlussmeldung]
Um 16:15 Uhr – nach 101 Stunden – beendete die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg den Einsatz in der Ringstraße. Bürgermeister Harald Westrich übergab die Einsatzstelle an die Vertreter des Unternehmens.
Die Haupt- und Ringstraße sind zum Teil noch gesperrt, weil das Technische Hilfswerk (THW) weiterhin im Einsatz ist. Sie betreiben noch die Bypassleitung. Auch die Staumauer im Grafenthaler Bach steht noch. Erst am Freitag liegen die Ergebnisse der Wasseranalyse vor. Danach werden die abschließenden Maßnahmen in diesem Bereich durchgeführt und geprüft, ob die Sperrungen aufgehoben werden können.
12. Update 26. März 2020 um 10:00 Uhr
Die Warnungen für Otterberg, wie beispielsweise Fenster und Türen geschlossen zu halten, wurden inzwischen aufgehoben.
Zum Teil sind die Haupt- und die Ringstraße noch gesperrt. Auch einige Wege im Bereich der Einsatzstelle sind noch nicht begehbar.
Vermutlich werden im Tagesverlauf die Nachlöscharbeiten enden. Derzeit liegt der Schwerpunkt auf der Halle 3. In der Halle 1 wurde während der letzten Stunden ebenfalls Nachlöscharbeiten durchgeführt.
Ein Großteil des kontaminierten Löschwassers wurde abtransportiert und lagert derzeit in einem Becken einer ehemaligen Kläranlage. Während des heutigen Tages wird das restliche Löschwasser noch abgefahren.
Sobald die derzeitigen Maßnahmen beendet sind, wird die Einsatzstelle an das Unternehmen übergeben. Es erfolgt eine Abschlussmeldung.
11. Update 25. März 2020 um 10:00 Uhr



Während der Nachtstunden rückte das Technische Hilfswerk (THW) an. Die Helferinnen und Helfer der Ortsverbände Frankenthal und Speyer haben eine Schlauchleitung um das Betriebsgelände gelegt. Wasser wird in der Ringstraße aus dem Grafenthaler Bach herausgepumpt und läuft an der Stadthalle in den Otterbach. Der Bachbereich, der unter anderem unter dem Industriebetrieb verläuft, dient derzeit der Löschwasserrückhaltung. In der Ringstraße wurde der Kanaleingang mit einer Blase verschlossen. Kurz vor der Einmündung an der Stadthalle wurde aus Sandsäcken und Planen eine Staumauer errichtet. Zum einen wird das Wasser zum Löschen benutzt und zum anderen wird es mit Saugfahrzeugen in ein Sammelbecken transportiert. Damit soll eine Kontamination des Gewässers verhindert werden. Es wird entsorgt.
Der Ortsverband Hauenstein brachte Kraftstoff zur Einsatzstelle. Maximal 5000 Liter pro Minute kann die spezielle Pumpe des THW fördern.
In der dritten Halle werden derzeit die Nachlöscharbeiten durchgeführt. Der Abrissbagger unterstützt diese Arbeiten. Vermutlich endet gegen Mittag der seit Sonntag dauernde Einsatz.