Mit der Einsatzmeldung „Feuer mit Menschenrettung“ wurde die Feuerwehr alarmiert. Im ersten Obergeschoss eines Wohnhauses brannte eine Küche. Der Rettungsdienst und ein Notarzt versorgten zwei Verletzte, eine Frau und ein Mann.
„Die Einsatzmeldung ‚Feuer mit Menschenrettung‘ hörte sich zunächst dramatisch an. Vor Ort war der Brand in einer Küche dann aber schnell unter Kontrolle und von den angerückten Kräften konnte ein Teil direkt wieder aus dem Einsatz entlassen werden“, so Wehrleiter Matthias Apfelbeck, zugleich Einsatzleiter.
Die mit Atemschutz ausgerüsteten Einsatzkräfte demontierten zum Teil die Kücheneinrichtung, um Glutnester löschen zu können. Außerdem belüfteten sie das Gebäude.
Aus Feuerwehrsicht positiv: Die noch vollgesperrte Teilstrecke zwischen Otterbach und Otterberg war bereits befahrbar. Daher fuhren die Fahrzeuge aus der Wallonenstadt durch die Baustelle und mussten nicht den Umweg über Kaiserslautern-Morlautern nehmen.
Vor Ort war auch die Polizei.
Über eineinhalb Stunden lang war die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg mit 22 Helfern und fünf Fahrzeugen im Einsatz.
Fettbrand mit fatalen Folgen
Otterbach (Kreis Kaiserslautern) (ots) – Zwei Personen sind bei einem Küchenbrand am Mittwoch leicht verletzt worden. Brandursache könnte eine sogenannte Fettexplosion gewesen sein. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Gegen 13:30 Uhr rückten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu dem Mehrfamilienhaus aus, nachdem über Notruf dort ein Brand gemeldet worden war. Im ersten Obergeschoss des Anwesens kam es nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen zu einem sogenannten Fettbrand, ausgehend von einer Pfanne, die auf einem Herd stand. Den Ermittlungen nach versuchte die 50-jährige Wohnungsinhaberin das brennende Öl mit Wasser zu löschen. Hierbei wurden die Frau und ein anwesender Nachbar verletzt. Mit Brandverletzungen wurde die 50-Jährige ins Krankenhaus gebracht, der 80-jährige Nachbar wurde von Sanitätern und einem Notarzt vor Ort versorgt. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf einen fünfstelligen Betrag.
Quelle: Polizei Rheinland-Pfalz (presseportal.de), Meldung vom 18. November 2021