Heizungsbau Peters als „Partner der Feuerwehr“ ausgezeichnet

Neujahrsempfang der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg

Bürgermeister Harald Westrich auf der Bühne.
Bürgermeister Harald Westrich auf der Bühne.

Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg, der am 29. Januar in der Stadthalle Otterberg stattfand, wurde die Firma Heizungsbau Peters mit dem Förderschild „Partner der Feuerwehr“ ausgezeichnet. Mit dieser Ehrung wird das Otterberger Unternehmen für sein langjähriges Engagement gewürdigt, insbesondere für die regelmäßige Freistellung ehrenamtlicher Feuerwehrangehöriger im Einsatzfall.

Firmeninhaber Uwe Peters war selbst von Juli 1980 bis Februar 1995 aktives Mitglied der Feuerwehr Otterberg. Auch sein Bruder Reiner Peters engagierte sich von November 1982 bis Februar 1995 in der Feuerwehr, davon von April 1991 bis November 1994 als stellvertretender Wehrführer.

Bürgermeister Harald Westrich mit Sebastian, Reiner und Felix Peters sowie dem stv. Wehrleiter Danny Schulz.
Bürgermeister Harald Westrich mit Sebastian, Reiner und Felix Peters sowie dem stv. Wehrleiter Danny Schulz.

Die enge Verbundenheit zur Feuerwehr wird bis heute fortgeführt: Die Söhne von Reiner Peters, Sebastian und Felix Peters, beide im Familienbetrieb tätig, sind ebenfalls aktive Mitglieder der Feuerwehr Otterberg. Sebastian Peters ist – wie einst sein Vater – stellvertretender Wehrführer. Felix Peters ist Atemschutzgerätewart und engagiert sich zudem in der Ausbildung der Atemschutzgeräteträger.

Für den Familienbetrieb nahm Reiner Peters das Förderschild beim Neujahrsempfang entgegen. Firmeninhaber Uwe Peters ließ sich entschuldigen.

Aktuelle Entwicklungen und Ausblick

In seinem Vortrag ging Bürgermeister Harald Westrich auf die Einsatzzahlen der Feuerwehr, auf bereits erfolgte Anschaffungen sowie auf zahlreiche zukünftige Projekte ein. Vor dem Hintergrund zunehmender Krisenlagen und hybrider Bedrohungsszenarien betonte er die Bedeutung einer vorausschauenden Vorbereitung, insbesondere im Hinblick auf länger andauernde Stromausfälle.

Zur Stärkung der Krisenvorsorge wurden zusätzliche Stromerzeuger beschafft. Außerdem wurde eine Übung des Verwaltungsstabs durchgeführt. Für die Bevölkerung stehen inzwischen zwei sogenannte Wärmeinseln zur Verfügung, die im Ernstfall rund zwei Prozent der Bevölkerung aufnehmen können.

Ein weiterer wichtiger Baustein der Bevölkerungswarnung ist der Ausbau der Sireneninfrastruktur, die auch künftig eine zentrale Rolle bei der Warnung der Bevölkerung spielen wird.

Information, Infrastruktur und Zusammenarbeit

Über den QR-Code können Bürgerinnen und Bürger den WhatsApp-Kanal der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg direkt abonnieren.
Über den QR-Code können Bürgerinnen und Bürger den WhatsApp-Kanal der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg direkt abonnieren.

Ein weiteres Projekt ist der WhatsApp-Kanal der Verbandsgemeinde. Über diesen informieren Feuerwehr und Ordnungsamt gemeinsam, unter anderem über Unwetterlagen, Straßensperrungen, Baustellen, Behinderungen durch Feuerwehreinsätze, Stromausfälle und weitere sicherheitsrelevante Themen.

In Niederkirchen ist der Neubau eines Feuerwehrhauses vorgesehen. Bürgermeister Westrich berichtete über den aktuellen Stand der Planungen. Mit diesem Vorhaben sollen die Unterbringung der Einsatzkräfte und Fahrzeuge verbessert sowie die heutigen Anforderungen an Sicherheit, Ausbildung und Einsatzbereitschaft erfüllt werden.

Darüber hinaus ist eine intensivere Zusammenarbeit mit dem Forstamt Otterberg vorgesehen. Im Rahmen des Projekts WiTAFFF – Waldbrandschutz sollen durch gemeinsame Aus- und Fortbildungsmaßnahmen der Wissenstransfer zwischen Forst und Feuerwehr gestärkt und die Einsatzfähigkeit bei Vegetations- und Waldbränden weiter verbessert werden.

Gäste des Neujahrsempfangs 2026.
Gäste des Neujahrsempfangs 2026.

Auch die Fahrzeugbeschaffung bleibt ein zentrales Thema der kommenden Jahre. In der Planung befinden sich unter anderem ein Löschfahrzeug für die Feuerwehr Olsbrücken sowie ein Tanklöschfahrzeug für die Feuerwehr Otterberg.

Verabschiedung der Kreisbeigeordenten Heß-Schmidt

Zum Abschluss des Neujahrsempfangs verabschiedete Bürgermeister Harald Westrich die Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmitt, die Anfang Februar altersbedingt aus ihrem Amt ausscheiden wird. Zu ihrem Zuständigkeitsbereich gehörten unter anderem der Brand- und Katastrophenschutz sowie der Rettungsdienst. Westrich dankte ihr für die langjährige, konstruktive Zusammenarbeit und ihr Engagement im Bereich der Gefahrenabwehr.

Unter den zahlreichen Gästen des Neujahrsempfangs befanden sich auch mehrere Feuerwehrangehörige, teilweise in ihrer Ausgehuniform.