
Am Vormittag wurde die Feuerwehr zu einer Brandnachschau alarmiert. Ein Handwerker hatte versehentlich eine Stromleitung angebohrt, die zu einer Photovoltaikanlage führte. Infolge eines Kurzschlusses kam es zu einer Rauchentwicklung aus dem Bohrloch. Aufgrund des bestätigten Brandes wurde die Alarmstufe erhöht, sodass weitere Kräfte – darunter auch eine Drehleiter – nachalarmiert wurden.
Das Wohnhaus wurde zunächst stromlos geschaltet. Dadurch erlosch der Brand offenbar selbstständig. Das Gebäude wurde belüftet.
Über die Drehleiter kontrollierten die Einsatzkräfte das Dach sowie die installierte Photovoltaikanlage. Beschädigte Leitungen wurden entfernt. Eine Elektrofachkraft isolierte die Kabelenden, sodass keine weitere Gefahr von der Anlage ausging.
Vor Ort waren auch der Außendienst des zuständigen Energieversorgers sowie eine Elektrofachkraft eines privaten Unternehmens. Der Rettungsdienst versorgte den betroffenen Handwerker.
Die Feuerwehren Otterbach und Otterberg waren mit insgesamt 15 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen rund eineinhalb Stunden im Einsatz.

