Um 12:37 Uhr wurde die Feuerwehr Otterbach zu einem Verkehrsunfall in die Konrad-Adenauer-Straße alarmiert. Die Einsatzmeldung lautete zunächst „Pkw gegen Pkw und Hauswand, eine Person eingeklemmt“.
Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Pkw mit einem geparkten Fahrzeug sowie einer Hauswand kollidiert war. Entgegen der ersten Meldung war keine Person eingeklemmt. Zwei Personen wurden durch den Rettungsdienst versorgt.
Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und klemmte die Fahrzeugbatterie ab. Während der Einsatzmaßnahmen war die Konrad-Adenauer-Straße nur eingeschränkt befahrbar.
Eine schwangere Frau wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Neben der Feuerwehr waren die Polizei und der Rettungsdienst vor Ort.
Mehrere Unfälle hintereinander
Otterbach (Kreis Kaiserslautern) (ots) – Wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt die Polizei gegen eine Autofahrerin, die am Donnerstagmittag in der Konrad-Adenauer-Straße mehrere Unfälle hintereinander gebaut hat. Dabei wurden zwei Menschen leicht verletzt und es entstand Sachschaden in fünfstelliger Höhe.
Das Unglück nahm gegen 12.35 Uhr seinen Lauf, als die Seniorin mit ihrem Mercedes Benz rückwärts aus einer Parkbucht herausfahren wollte. Dabei stieß sie gegen einen VW Passat, der auf der gegenüberliegenden Straßenseite auf der Fahrbahn hielt.
Anschließend trat die Frau – vermutlich vor lauter Aufregung – aufs Gaspedal, vergaß aber, dass sie ihr Lenkrad noch komplett eingeschlagen hatte. Die Folge: Der Mercedes schoss nach vorne, kollidierte zunächst in der Parkbucht mit einem Audi A5, überfuhr dann den Bürgersteig und krachte gegen die dortige Hauswand sowie einen Verkehrsspiegel, bevor der Wagen zum Stehen kam. Der Gesamtschaden wird auf 23.000 Euro geschätzt.
Die Unfallverursacherin selbst zog sich bei dem Aufprall leichte Verletzungen zu. Außerdem wurde eine Mitfahrerin im VW Passat verletzt. Die schwangere Frau wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht, wo sie vorsorglich über Nacht zur Überwachung blieb.
Quelle: Polizei Rheinland-Pfalz (presseportal.de), Meldung vom 19. Juni 2026