Am Samstagvormittag, 5. Juli, führten die Feuerwehren Heiligenmoschel, Otterbach und Otterberg eine gemeinsame Übung in einem Waldgebiet bei Otterberg durch. Ziel war es, den Einsatzablauf bei einem Waldbrand in Hanglage realitätsnah zu erproben und gleichzeitig einen neuen Entwurf für einen Alarm- und Einsatzplan Waldbrand zu testen.


Ablauf der Übung
Die Einsatzfahrzeuge fuhren über die Landesstraße (L382) zwischen Otterberg und Schneckenhausen in das Waldgebiet ein. An der simulierten Einsatzstelle wurde das Löschwasser von den Tanklöschfahrzeugen in ein dort stehendes Einsatzfahrzeug umgepumpt, das die Löschtrupps kontinuierlich mit Wasser versorgte.
Nach der Entladung setzten die Fahrzeuge ihre Fahrt über den Heiligenmoscheler Berg, vorbei am Verkehrsübungsplatz, und über den Neuweg zurück zur Bergstraße fort, um dort erneut Wasser aufzunehmen. Der Pendelverkehr ermöglichte einen durchgehenden Löschwassertransport – ein zentrales Element bei der Brandbekämpfung in unzugänglichem Gelände.
Der Bereitstellungsraum war ein landwirtschaftliches Anwesen an der Landesstraße.


Erkenntnisse aus der Übung
Die Markierung der Einbahnstraßenregelung sollte künftig durch ein eigenes Fahrzeug erfolgen. Während der Übung übernahm das erste Tanklöschfahrzeug diese Aufgabe und brachte die Sprühmarkierung an – was zu zeitlichen Verzögerungen führte. Für die zukünftige Einsatzplanung ist vorgesehen, diese Aufgabe einem separaten Fahrzeug zuzuweisen.
Die gewonnenen Erkenntnisse fließen nun in die Überarbeitung des Alarm- und Einsatzplans Waldbrand ein.

Die Bilder stellte Jörg Tremmel zur Verfügung.