Herber: Gemeinsames Üben ist wichtig, um auf Krisenlagen vorbereitet zu sein

Symbolbild Landesflagge Rheinland-Pfalz
Symbolbild Landesflagge Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz hat an der bundesweiten Krisenmanagementübung LÜKEX 26 teilgenommen. Die Übung fand vom 4. bis 6. November 2026 statt. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Ministerien des Landes wirkten an der Übung mit. Im Mittelpunkt stand ein Szenario aus einer mehrjährigen Dürre und einer anschließenden extremen Hitzewelle.

„Krisen machen nicht an Zuständigkeits- oder Ländergrenzen halt. Umso wichtiger ist es, dass die beteiligten Stellen übergreifend zusammenarbeiten und sich auf gemeinsame Abläufe verständigen. Übungen wie die LÜKEX bieten die Möglichkeit, das Krisenmanagement unter realitätsnahen Bedingungen zu erproben und die Zusammenarbeit für den Ernstfall zu stärken. Denn wir wollen nicht erst in einer Krise herausfinden, wo Abläufe verbessert werden müssen“, sagte Staatssekretär Herber.

An der LÜKEX 26 beteiligten sich bundesweit fast 180 Organisationen. Ziel der Übung ist es, das gemeinsame Krisenmanagement von Bund, Ländern und weiteren beteiligten Stellen zu stärken. Dabei werden Informationen ausgetauscht, Lagen eingeschätzt und Entscheidungen aufeinander abgestimmt.

Die Auswertung der Ergebnisse der Übung erfolgt im Nachgang. Nach Angaben des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ist ein erster Bericht mit zentralen Erkenntnissen und Handlungsempfehlungen für das erste Quartal 2027 vorgesehen. Ein ausführlicher Auswertungsbericht soll im dritten Quartal 2027 folgen.

Quelle: Pressemitteilung vom 6. November 2026