PM Nr. 84 – 28. September 2009 „Brennt Schuppen neben einem Wohnhaus“

Niederkirchen/Otterberg – „Ein Schuppen brennt neben einem Wohnhaus in der Bachstraße Wörsbach“, hieß die Einsatzmeldung der Integrierten Leitstelle Kaiserslautern am Montagvormittag, 21. September, für die Feuerwehren aus Niederkirchen, Otterberg und Schallodenbach. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das Dach eines Schuppens mit einer Grundfläche von rund 40 Quadratmeter in Vollbrand.

Während den Löscharbeiten.
Während den Löscharbeiten.

Die Einsatzkräfte aus Niederkirchen und Schallodenbach nahmen zwei Rohre zur Brandbekämpfung vor. Eine Ausbreitung auf angrenzende Gebäude, vor allem das angebaute Wohnhaus, verhinderten die Wehrleute. Die Wehr aus Otterberg, ausgerückt mit den beiden Tanklöschfahrzeugen, der Drehleiter und dem Einsatzleitwagen, unterstützte die Löschmaßnahmen.

Insgesamt kamen drei Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Rund 45 Minuten nach dem Eintreffen der ersten Kräfte war das „Feuer aus“, wie es im Feuerwehr-Jargon heißt. Während den abschließenden Löscharbeiten wurde das verrauchte Obergeschoß des Wohngebäudes mit einem Drucklüfter belüftet.

Eine Polizeistreife, die Kriminalpolizei und ein Mitarbeiter des Wasserwerkes waren vor Ort. Der Rettungsdienst war zur Sicherung der Einsatzkräfte mit einem Fahrzeug an der Einsatzstelle. Laut Polizeiangaben entstand durch den Brand ein Schaden von rund 5.000 Euro. Dem Brand war eine Verpuffung in einem Strohofen vorausgegangen. Der anschließende Funkenflug entzündete Stroh und die Isolierung eines Wassertankes. Später stand das Dach in Flammen.

Zweiter Einsatz: Motorradunfall

Gegen 16 Uhr wurde die Feuerwehr Otterberg zum zweiten Einsatz am gleichen Tag gerufen. Diesmal war es ein Motorradunfall zwischen Otterberg und Baalborn. Die Situation vor Ort stellte sich nach der Erkundung wie folgt heraus.

Ein Motorrad war von der Straße abgekommen und stand auf einem angrenzenden Feld. Der Fahrer war nicht verletzt. Zwei der drei ausgerückten Feuerwehrfahrzeuge fuhren kurz nach der Erkundung wieder zurück zur Wache. Der Einsatzleitwagen blieb noch vor Ort bis eine Streife der Polizei eingetroffen war. Auch der Rettungsdienst war zur „Unfallstelle“ ausgerückt und musste nicht tätig werden.

Laut Aussage des Motorradfahrers hätte ihn ein Fahrzeug von der Straße gedrängt. Die Polizei nahm den Vorfall auf.