PM Nr. 46 – 6. Mai 2010 „Feuerwehr alarmiert künftig mit weniger Sirene“

Otterberg – Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde (VG) Otterberg hat ihre sogenannte Alarm- und Ausrückordnung teilweise geändert. Im Rahmen dieser Änderung erfolgt die Erstalarmierung in der Wallonenstadt künftig ohne Sirene. Jedoch erfolgen Nachalarmierungen, beispielsweise bei Unwettern, auch in Zukunft auf diesem Weg. In den Ortsgemeinden bleibt die Sirenenalarmierung im Zuge der Erstalarmierung unverändert. Der Probealarm am ersten Mittwoch im Monat bleibt im gesamten VG-Bereich bestehen.

Eine von drei Sirenen in Otterberg steht auf dem Dach der Feuerwehr. Bild: Feuerwehr Otterberg
Eine von drei Sirenen in Otterberg steht auf dem Dach der Feuerwehr. Bild: Feuerwehr Otterberg

Alle Feuerwehrkräfte in der Wallonenstadt haben einen eigenen Funkmeldeempfänger. Im Gegensatz zu früher hat sich wegen einer Relaisstation auf dem Otterberger Schlossberg die Funkversorgung verbessert. Diese ist seit 2006 in Betrieb. Erst dadurch ist es möglich die Sirenenalarmierung künftig einzuschränken.

Ein Funkmeldeempfänger ist etwa so groß wie eine Zigarettenschachtel. Ein Feuerwehrmann trägt dieses Gerät ständig bei sich. Die Funkmeldeempfänger werden umgangssprachlich auch Piepser genannte. Ob während der Freizeit oder am Arbeitsplatz – bei einem Einsatz ertönt ein Alarmton, dem sich eine Durchsage anschließt. Informationen zum Einsatzort und -art werden dabei an die Feuerwehrkräfte übermittelt.

In der Regel alarmiert die Integrierte Leitstelle Kaiserslautern die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Otterberg zu einem Einsatz. Ein Notruf über die 112 wird dort abgefragt.