30. April 2011 – Ausgelaufenes Motoröl, Niederkirchen-Heimkirchen Landschaftsweiher [update]

Wenige Minuten nach 7 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Kaiserslautern die Feuerwehren Niederkirchen, Otterberg und Schallodenbach. Ein Autofahrer hatte am Landschaftsweiher bei Heimkirchen offensichtlich einen Ölwechsel an seinem PKW durchgeführt. Zwei Liter Motoröl waren rund fünf Zentimeter tief ins Erdreich eingedrungen. Zusätzlich hatte der Umweltverschmutzer einen mit Öl befüllten Behälter zurückgelassen.

30. April 2011 - Ausgelaufenes Motoröl, Niederkirchen-Heimkirchen Landschaftsweiher
30. April 2011 - Ausgelaufenes Motoröl, Niederkirchen-Heimkirchen Landschaftsweiher

Die Feuerwehr trug das kontaminierte Erdreich ab, das durch einen Fachbetrieb entsorgt wird. Die Polizei war mit einer Streife vor Ort und nahm den Vorfall auf. Die Feuerwehreinsatzzentrale informierte die Obere Wasserbehörde über die Umweltverschmutzung und die getroffenen Maßnahmen.

Vermutlich durch einen Verständigungsfehler zwischen Polizei und Leitstelle rückte die Feuerwehr zuerst an den Weiher am Campingplatz Niederkirchen aus. Erst nach Rücksprache mit dem Meldenden war die „richtige“ Einsatzstelle bekannt, die dann von den Einsatzkräften unverzüglich angefahren wurde.

01.05.2011, 08:25 – Polizeidirektion Kaiserslautern
Niederkirchen, Umweltsünder gesucht

In der Nacht von Freitag auf Samstag führte ein rücksichtsloser Zeitgenosse auf einer Wiese im Ortsteil Heimkirchen einen Ölwechsel durch. In unmittelbarer Nähe des dortigen Landschaftsweihers ließ er sein Altöl teilweise in einem offenen Behälter zurück, teilweise wurde das Öl auch auf dem Erdreich verschüttet. Zeugen melden sich bitte bei der Polizeiinspektion 1 in Kaiserslautern unter 0631/3692150. Dem noch Unbekannten drohen bei Bekanntwerden neben einer Strafanzeige auch noch die Rechnung für die Beseitigung des Öls sowie des kontaminierten Erdreiches. Die Kosten dafür reichen in den meisten Fällen für lebenslängliche jährliche Ölwechsel in anerkannten Fachwerkstätten aus, oft noch für einen neuen PKW der Oberklasse obendrauf.
Quelle: Polizei Rheinland-Pfalz