PM Nr. 45 – 25. November 2015 „Atemschutzgeräteträgerlehrgang in Otterberg“

Auf Fahrzeug: Oliver Lieborius, Johannes Stichler und Dominik Tröster. Stehend: Stv. Wehrleiter Hendrik Braun und Danny Schulz, Henning Diehl, Lehrgangsleiter Achim Zschunke, Sarah Hahn und Bürgermeister Harald Westrich. Kniend: Ellen Schmitt, Dominik Paul, Timo Dietrich und Christian Walz.
Auf Fahrzeug: Oliver Lieborius, Johannes Stichler und Dominik Tröster. Stehend: Stv. Wehrleiter Hendrik Braun und Danny Schulz, Henning Diehl, Lehrgangsleiter Achim Zschunke, Sarah Hahn und Bürgermeister Harald Westrich. Kniend: Ellen Schmitt, Dominik Paul, Timo Dietrich und Christian Walz.

Otterberg – Auch in diesem Jahr wurden wieder Feuerwehrangehörige zu Atemschutzgeräteträgern ausgebildet. Die Veranstaltung begann am 7. November mit dem Theorie-Teil und endete am 25. November mit der Belastungsübung bei der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern. Die Ausbildung wurde in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Kaiserslautern durchgeführt.

Im Anschluss an die Belastungsübung überreichte Bürgermeister Harald Westrich den acht Teilnehmern im Feuerwehrhaus Otterberg die Lehrgangsbescheinigungen. Achim Zschunke war Lehrgangsleiter, der von Hendrik Braun, Dominik Tröster sowie weiteren Helfern unterstützt wurde. Die erfolgreichen Teilnehmer waren Henning Diehl (Feuerwehr Mehlbach), Timo Dietrich (Feuerwehr Otterbach), Sarah Hahn (Feuerwehr Schallodenbach), Oliver Lieborius (Feuerwehr Ramstein-Miesenbach), Dominik Paul (Feuerwehr Mehlbach), Ellen Schmitt (Feuerwehr Schallodenbach), Johannes Stichler (Feuerwehr Queidersbach) und Christian Walz (Feuerwehr Schallodenbach).

Lehrgangsvoraussetzungen sind eine abgeschlossene Grund- und Sprechfunkausbildung, Volljährigkeit sowie körperliche Eignung, die durch einen Arzt festgestellt wird. Während zwei Samstagen und mehreren Ausbildungsveranstaltungen unter der Woche erbrachten die Teilnehmer die geforderte Anzahl von 25 Ausbildungsstunden.

Lehrgangsstoff waren beispielsweise die Grundlagen der Atmung, die unterschiedlichen Atemschutzgeräte und deren Inbetriebnahme oder das Absuchen von Räumen. Neben Theorie vermittelten die Ausbilder den Teilnehmern vor allem während den praktischen Übungen die notwendigen Kenntnisse und Kniffe. Die Feuerwehrangehörigen übten daher auch auf dem Feuerwehrübungsgelände verschiedene Übungsszenarien, die während einem Atemschutzeinsatz auftreten können.

Die theoretische Prüfung umfasste 35 Fragen. Die praktische Prüfung war die Belastungsübung bei der Berufsfeuerwehr Kaiserslautern. Jeder Prüfling musste – in Feuerwehrschutzkleidung und mit Atemschutzgerät – sechs Minuten lang Fahrrad fahren und dabei eine Leistung von 120 Watt erbringen, anschließend eine Übungsstrecke durchlaufen, eine 20 Meter lange Leiter besteigen und 20mal, innerhalb von vier Minuten, einen Schlaghammer ziehen. Mit jedem Hammerschlag wird ein 25 Kilogramm schweres Gewicht über eine Strecke von zwei Metern gezogen.

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