
Otterbach-Otterberg – Am Donnerstag, 2. November, wurden im Feuerwehrhaus Otterberg mehrere Feuerwehrkameradinnen und -kameraden der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg mit der Einsatzmedaille „Fluthilfe 2021“ geehrt. Bürgermeister Harald Westrich nahm die Ehrungen vor.
Zu Beginn der Veranstaltung blickte Wehrleiter Matthias Apfelbeck auf die damaligen Ereignisse zurück. Mit dem Boot waren einige Feuerwehrangehörige in den Hochwassergebieten Trier-Ehrang und Kyllburg unterwegs. Sie retteten 17 Personen und vier Hunde.
Westrich ging anschließend auf die „Jahrhundertflut“ ein. Aufgrund des Klimawandels sind im Lautertal oder im Odenbachtal schwere Hochwasserereignisse für die Zukunft nicht auszuschließen. „Ich hoffe es nicht, aber ich kann es auch nicht ausschließen“, stellte der Bürgermeister fest.
Folgende Feuerwehrangehörigen wurden mit der Einsatzmedaille „Fluthilfe 2021“ geehrt:
Florian Apfelbeck, Hendrik Braun, Ricardo Budek, Martin Bürthel, Jonas Faul, Ralf Horlemann, Florian Jung, Dennis Kallmayer, Jan Kappesser, Patrick Klehr, Benjamin Korn, Kevin Lothschütz, Illay Oeder, Tobias Rech, Tobias Scheidel, Alex Schendel, Gina Schehr, Florian Schneck, Daniel Schulz, Max Schulz, Maren Schulz, Andreas Steinbach, Peter Szombach, Marcel Zubiller und Sabrina Zubiller.

Über die Einsatzmedaille „Fluthilfe 2021“
Im Jahr 2022 wurde in Rheinland-Pfalz die Fluthilfemedaille 2021 eingeführt, um besondere Verdienste bei der Bewältigung der verheerenden Flutkatastrophe im Juli 2021 in den Regionen des Ahrtals, der Eifel und in Trier zu honorieren. Diese Medaille wurde aufgrund einer Verwaltungsvorschrift der Ministerpräsidentin und des Ministeriums des Innern und für Sport im August 2022 ins Leben gerufen und wurde erstmals am 12. September 2022 in der Staatskanzlei verliehen. Ausgezeichnet werden Angehörige der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) der Länder, die sich in den betroffenen Gebieten für mindestens einen Tag an den Rettungs- und Hilfsmaßnahmen während der Flutkatastrophe beteiligt haben. Damit sollen ihre außerordentlichen Anstrengungen und ihr Einsatz für die Bewältigung der Katastrophe gewürdigt werden.