Wohnhaus unbewohnbar

Hirschhorn – Zu einem Dachstuhlbrand wurde die Feuerwehr am Sonntag, 2. August, um 14:24 Uhr in die Bergstraße nach Hirschhorn alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Dachstuhl eines Dreiparteienhauses in Vollbrand. Die starke Rauchentwicklung war weithin sichtbar, sodass bei der Integrierten Leitstelle in Kaiserslautern zahlreiche Notrufe eingingen.
„Zum Glück wurde niemand verletzt“, so Einsatzleiter Danny Schulz. Die drei Bewohner des Obergeschosses befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht im Haus. Zwei Bewohner aus der Erdgeschosswohnung konnten das Gebäude noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbstständig verlassen. Derzeit ist die Kellerwohnung nicht vermietet.
Zwei Trupps gingen zunächst unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Aufgrund der fortgeschrittenen Brandausbreitung musste der Innenangriff jedoch aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden. Die weiteren Löscharbeiten erfolgten ausschließlich von außen.
Neben der Drehleiter aus Otterberg kam auch die Drehleiter der Feuerwehr Kaiserslautern zum Einsatz. Um versteckte Glutnester erreichen und ablöschen zu können, mussten im Brandbereich Dachziegel entfernt werden. „Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der sommerlichen Temperaturen besonders kräftezehrend“, stellte Schulz fest.
Während des Einsatzes wurde die Bevölkerung über die Warnsysteme aufgefordert, wegen der starken Rauchentwicklung Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Das Mehrfamilienhaus ist derzeit nicht bewohnbar. Die Bewohner organisierten sich selbst eine vorübergehende Unterkunft.
Einsatzende war gegen 19:00 Uhr. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Olsbrücken, Sulzbachtal, Otterbach und Otterberg sowie die Feuerwehr Kaiserslautern mit insgesamt zwölf Fahrzeugen und rund 50 Einsatzkräften. Ebenfalls vor Ort waren der Rettungsdienst und die Polizei. Die alarmierten Einheiten des Katastrophenschutzes mit Leitendem Notarzt und Organisatorischem Leiter mussten nicht tätig werden. Außerdem waren Vertreter der zuständigen Strom- und Wasserversorger sowie des Abwasserentsorgers an der Einsatzstelle.
Um 20:00 Uhr sowie um 22:00 Uhr fanden zwei Brandnachschauen statt. Dabei wurden weitere Glutnester entdeckt und abgelöscht.