Drei Einsatzfahrzeuge am Tag der offenen Tür übergeben

Pfarrer Benjamin Leppla, Pfarrer Harald Fleck, stv. Wehrführer Otterbach Peter Szombach, Wehrführer Otterbach Benjamin Korn, Wehrführer Otterberg Jörg Tremmel, stv. Wehrführer Otterberg Achim Zschunke, stv. Wehrleiter Hendrik Braun, Wehrleiter Matthias Apfelbeck, Bürgermeister Harald Westrich, Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Michael Herfurt sowie der ehemalige Kreisfeuerwehrinspekteur Hans Weber.
Pfarrer Benjamin Leppla, Pfarrer Harald Fleck, stv. Wehrführer Otterbach Peter Szombach, Wehrführer Otterbach Benjamin Korn, Wehrführer Otterberg Jörg Tremmel, stv. Wehrführer Otterberg Achim Zschunke, stv. Wehrleiter Hendrik Braun, Wehrleiter Matthias Apfelbeck, Bürgermeister Harald Westrich, Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Michael Herfurt sowie der ehemalige Kreisfeuerwehrinspekteur Hans Weber.

Otterbach – Am Tag der offenen Tür der Feuerwehr Otterbach, 11. Juni, übergab Bürgermeister Harald Westrich drei Einsatzfahrzeuge an die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg. Ein Tanklöschfahrzeug 3000 (TLF 3000) sowie ein Mehrzweckfahrzeug 2 (MZF 2) und 3 (MZF 3) werden zukünftig die Ausstattung der Wehr verbessern. Das TLF 3000 und das MZF 3 werden in Otterbach stationiert. In Otterberg wird das MZF 2 ein gleichwertiges Fahrzeug ersetzen.

„Damit Retten, Helfen und Bergen funktioniert ist eine gute Ausstattung notwendig. Dafür nimmt der Kreis Kaiserslautern und die Verbandsgemeinde sehr viel Geld in die Hand, um das zu gewährleisten“, stellte Westrich während seiner Rede fest.

Die Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt ergänzte anschließend, dass „man die Kameradinnen und Kameraden mit technischem Gerät so ausstatten hat, dass jeder Gefahrlage begegnet werden kann.“ Otterbach-Otterberg ist im Landkreis Kaiserslautern der Hochwasserstützpunkt aufgrund der Lauter. So wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Geräte angeschafft, wie beispielsweise mehrere Pumpen und eine Sandsackfüllmaschine.

Die Pfarrer Benjamin Leppla und Harald Fleck segnen die Fahrzeuge.
Die Pfarrer Benjamin Leppla und Harald Fleck segnen die Fahrzeuge.

Während seiner Rede bedankte sich Wehrleiter Matthias Apfelbeck bei dem ehemaligen Kreisfeuerwehrinspekteur Hans Weber. Er hatte in seiner Amtszeit die Beschaffung des MZF 3 unterstützt.

Pfarrer Harald Fleck segnete vonseiten der katholischen Kirche die Einsatzfahrzeuge. Für die protestantische Kirche nahm Pfarrer Benjamin Leppla die Segnung vor.

MZF 2

Das MZF 2 wurde auf Basis eines MAN TGL 10.220 Fahrgestells realisiert. Der Ausbau des Fahrzeugs wurde von der Feig GmbH in Altdorf (Kreis Südliche Weinstraße) durchgeführt. Das MZF wurde im Jahr 2021 gebaut und verfügt über eine Leistung von 162 Kilowatt (kW) beziehungsweise 220 Pferdestärken (PS) sowie ein zulässiges Gesamtgewicht von 9.000 Kilogramm (kg).

Das MZF 2 dient als äußerst vielseitiges Einsatzfahrzeug und unterstützt die Feuerwehr bei einer Vielzahl von Aufgaben. Es wird häufig für den Transport von Personal, Ausrüstung oder Einsatzmaterialien eingesetzt. Die genaue Ausstattung variiert je nach den Anforderungen und Bedürfnissen der Feuerwehr, sodass es flexibel an verschiedene Einsatzszenarien angepasst werden kann. Das MZF 2 ist mit einer Ladebordwand ausgestattet, die bis zu einer Tonne heben kann, sowie mit einer Reihe von Rollcontainern für spezifische Aufgaben.

Eine besondere Eigenschaft ist ein Lichtmast, der über den Fahrzeugmotor betrieben wird. Die Anschaffung des neuen Einsatzfahrzeuges wurde durch eine Zuwendung des Landes in Höhe von 28.000,00 Euro unterstützt. Der Gesamtwert der Investition, einschließlich Fahrgestell, Ausbau und Ausrüstung, beträgt 172.217,47 Euro.

MZF 3

Das MZF 3 wurde Basis eines MAN TGM 18.320 Fahrgestells aufgebaut. Der Ausbau des Fahrzeugs wurde, zeitgleich mit dem MZF 2, von Feig GmbH in Altdorf (Kreis Südliche Weinstraße) durchgeführt. Das Fahrzeug mit Baujahr 2021 verfügt über eine Leistung von 235 kW beziehungsweise 320 PS und ein zulässiges Gesamtgewicht von 16.000 kg.

Die Pfarrer Harald Fleck und Benjamin Leppla segnen die Fahrzeuge.
Die Pfarrer Harald Fleck und Benjamin Leppla segnen die Fahrzeuge.

Das Fahrzeug verfügt über eine ähnliche Ausrüstung, Beladung und Besonderheiten wie das MZF 2. Die Unterschiede sind das Allradfahrgestell, die Singlebereifung für eine erhöhte Watfähigkeit während Hochwassereinsätzen, eine größere Ladefläche für den Transport von sechs Europaletten und eine größere Zuladungsmöglichkeit.

Die Anschaffung des MZF 3 wurde durch Zuwendungen des Landes in Höhe von 49.500,00 Euro und des Kreises Kaiserslautern in Höhe von 27.000,00 Euro unterstützt. Der Gesamtwert der Investition, einschließlich Fahrgestell, Ausbau und Ausrüstung, beträgt 215.699,89 Euro.

Das MZF 3 ersetzt ein älteres Fahrzeug, das aus dem Jahr 1998 stammt. Das vorherige Fahrzeug wurde vom Bauhof der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg übernommen.

Auf das neue Einsatzfahrzeug können verschiedene Container verladen werden:

  • fünf Schmutzwasserpumpen Atlantica in zwei Rollcontainern
  • ein Rollcontainer mit vier Tauchpumpen
  • ein Rollcontainer mit einer Tragkraftspritze und Zubehör
  • ein Rollcontainer mit 500 Metern B-Schlauch
  • ein Rollcontainer für Gefahrstoffe und eine Handmembranpumpe
  • zwei Rollcontainer für Ölbrettsperren an der Lauter
  • einen Rollcontainer mit Be- und Entlüftungsgeräten
  • zwei Rollcontainer für die Kleiderkammer mit Ersatz- und Tauschkleidung
  • ein Rollcontainer mit Ölbindemittel

TLF 3000

Das Fahrzeug wurde auf Basis eines MAN TGM 13.290 Fahrgestells realisiert. Der Ausbau des Fahrzeugs wurde von der WISS GmbH und Co. KG Feuerwehrfahrzeuge in Herbolzheim (Baden-Württemberg) durchgeführt. Das TLF wurde im Jahr 2020 gebaut und verfügt über eine Leistung von 213 kW beziehungsweise 290 PS sowie ein zulässiges Gesamtgewicht von 14.000 kg.

Die drei neuen Einsatzfahrzeuge.
Die drei neuen Einsatzfahrzeuge.

Das TLF 3000 ist mit einer Vielzahl von Ausrüstung und Beladung ausgestattet, darunter eine Feuerlöschkreiselpumpe für Normaldruck mit einem Nennförderstrom von 3000 Litern pro Minute bei einem Nennförderdruck von 10 bar, ein 3000-Liter-Löschwassertank, ein 200-Liter-Schaumtank, ein Dachwerfer, eine Selbstschutzanlage vor der Vorderachse und Hinterachse, Fog-Nails zur Rauchabsenkung, eine Ausrüstung für Waldbrände wie Gorgui-Tools, eine Wiedehopfhacke, Löschrucksäcke, ein Sprungpolster, ein Stromerzeuger, ein Lichtmast (angetrieben über den Fahrzeugmotor), ein Hygieneboard, ein Kombischaumrohr, ein Rettungsrucksack sowie eine Motorsäge mit Zubehör.

Ein Tanklöschfahrzeug ist speziell für die Brandbekämpfung und den Transport großer Mengen Löschwasser konzipiert. Es verfügt über einen großen Wassertank und eine eingebaute Feuerlöschpumpe. Das TLF 3000 hat den Einsatzzweck, schnell eine ausreichende Menge an Löschwasser an die Einsatzstelle zu bringen, um Brände effektiv zu bekämpfen. Es kann sowohl bei kleinen als auch bei größeren Bränden eingesetzt werden und ermöglicht es der Feuerwehr, unabhängig von der Verfügbarkeit von Wasserquellen in der Nähe wirksam zu löschen.

Eine Besonderheit des TLF 3000 ist, dass es ein Vorführfahrzeug ist. Daher stammt das Baujahr aus dem Jahr 2020. Es ist das erste Feuerwehrfahrzeug in der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg mit einem WISS-Aufbau.

Die Anschaffung des neuen Fahrzeugs wurde durch einen Zuschuss des Landes in Höhe von 78.000 Euro unterstützt. Der Gesamtwert der Investition, einschließlich Fahrgestell, Ausbau und Ausrüstung, beträgt 373.890,72 Euro.

Weinfest entfällt

Das alljährliche Weinfest der Feuerwehr Otterbach wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Stets im September wurde diese Veranstaltung durchgeführt.

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